Aktuelles

1985

Im Jahr 1985 erwarb der heutige Eigentümer, Dipl.-Berging. Volkmar Schneider das heruntergekommene Anwesen mit Umgriff und begann mit der Instandsetzung und Sanierung der in schlechtem Zustand befindlichen Gebäude. Seit 1987 erfolgte eine grundlegende Sanierung und Restaurierung des eigentlichen Hammerschlosses, um eine neue Nutzung zu gewährleisten. Dabei ging es dem Eigentümer um eine möglichst detailgetreue Wiederherstellung des Originalzustandes des Charakters eines Hammerschlosses des 18. Jahrhunderts. Die Restaurierung ist auch im Innenbereich weitestgehend abgeschlossen, das Hammerschloß wird heute privat genutzt als Wohnung der Familie des Eigentümers.
Aus diesem Grunde ist keine Besichtigung möglich.

 

Gesindehaus 
2003

Seit 2003 wurde mit den Restaurierungsarbeiten der ehemaligen Ökonomiegebäude und des Gesindehauses begonnen.

 

 
2007

Bis zum Jahre 2007 entstanden im ehemaligen Gesindehaus exklusiv ausgestattete und liebevoll eingerichtete Ferienappartements. Weitere Appartements entstehen im ehemaligen Ökonomiegebäude.

 

 
2008

Im Jahre 2008 wurde der Dachstuhl des ehemaligen Stallgebäudes (Ökonomie) komplett erneuert. Im Innern erhielt das Gebäude zwischen Erdgeschoß und Dach eine Betonzwischendecke um nach dem weiteren Umbau eine zukünftige touristische Nutzung zu ermöglichen.

 

 
2009

Das Jahr 2009 wurde für das Anwesen zur Aufrüstung der Ökotechnik genutzt. So entstand nach neuesten technischen Standarts eine Abwasserreinigungsanlage und ein Pflanzenbeet zur Sauerstoffanreicherung der hauseigenen Abwässer. Dieses ist heute im Sommer bereits ein Biotop. Zeitgleich wurde auch eine Flußsanierung durchgeführt, bei der die Schlammauflandungen im Flußbett und in den Altwasserarmen beseitigt wurden.

 

 
2011

Im Jahr 2011 wurde ein weiteres Ferienappartement im ehemaligen Gesindehaus fertiggestellt. Dieses ist ebenfalls mit modernster Haustechnik ausgestattet und im englischen Landhausstil eingerichtet.

 

 
2013

Nachdem bereits im Jahr 2008 das ehem. Stallgebäude ein neues Dach erhalten hat wurde nun mit der Sanierung und Erneuerung des Außenputzes ein weiteres Teilgebäude des Ensembles saniert. Die Putzarbeiten wurden im Jahr 2014 fertiggestellt. Hierbei wurde darauf geachtet, daß Teile des alten Feldsteinmauerwerks sichtbar bleiben. Diese Flächen fügen sich harmonisch in das Gesamtbild ein und unterstreichen den historischen Charakter des Gebäudes.   

 

 
2014

Auf der Fläche eines alten Schafstallgebäudes entstand im Jahr 2014 ein neuer exklusiver Pferdestall. Beim Neubau wurde streng darauf geachtet, daß sich das Gebäude architektonisch an den Bestand anpaßt. Bei der Innenausstattung wurden teilweise Holzbalken verwendet, die aus dem Abbruch alter Gebäudesubstanz stammen und dem Stall ein besonderes Ambiente verleihen. Das Stallkonzept setzt Erkenntnisse einer artgerechten Pferdehaltung konsequent um. Aus diesem Grunde wurden bis Sommer 2015 entsprechende Außenanlagen erstellt die den Pferden Bewegungsmöglichkeiten bieten.

 

 
Das Hammerschloß selbst ist ein stattliches zweigeschossiges Gebäude mit Mansardendach und Gauben. Eine Gliederung erfolgt durch den Sockel und die Anordnung der Fenster. Fenster und Türgewände sind in Granit, die Haustürrahmung mit querrechteckigem Feld über dem Sturz und waagrechter Gesimsverdachung. Das Gesims stammt aus dem 19. Jahrhundert, das Original ist nicht bekannt. Die vierstufige Eingangstreppe aus Granit wurde nach alten Funden 1987 neu erstellt, die Originalteile wurden mit eingebaut.  Hammerschloss

Das Dach ist mit reich profilierten, hölzernen Kreuzgesimsen und stehenden Gauben mit geschwungenen Giebeln ausgestattet. Beide Etagen sind mit reichhaltigen Stuckdecken ausgestattet.

Die Eingangshalle besitzt eine flache Rahmenstuckdecke mit drei Medaillons, im mittleren befindet sich ein Löwe, das löwelsche Wappentier.

Der im Erdgeschoß gelegene Kaminraum und Trinkstube stellen die ältesten Räumlichkeiten des Schlosses dar und sind mit Kreuzgewölben ausgestattet. In einem der Räume befindet sich ein doppeltes Kreuzgratgewölbe aus der Zeit vor 1507.

 

 

Stuck

Die Decke in der oberen Diele ist einfach gehalten mit umlaufendem Stuckgesims. In einem ovalen Stuckrahmenfeld finden sich die ligierten Initialen JCL – Johann Christian Löwel – mit Jahreszahl 1768, dem Abschluß des großen Umbaus und Barockisierung des Schlosses.

Die reichhaltigste Stuckausstattung findet sich in der heutigen Bibliothek/
Musikzimmer, dem ehemaligen Gesellschaftszimmer, im Obergeschoß. Die Decke wird von reich profilierten, doppelten Stuckrahmen gesäumt, in den Achsen ausbuchtende Dreiviertelkreise mit kräftigen Akanthus, Blüten- und Muscheldekor nebst kleinen Kartuschen. In der Mitte des Spiegels findet sich eine ovale Wolkengloriole mit schwebendem Puttenpaar und Blütenranken, zwischen den Rahmungen und im Streifen zwischen Außenrahmen und Hohlkehle gleichmäßig verteilte Blatt- und Blütenranken.

 

Stuck

 

Die anschließenden Räume zur Hof- und Gartenseite sind ebenfalls mit Deckenstuckaturen ausgestattet, die ähnliche Motive beinhalten.

Im gesamten Innen- und Außenbereich wurde das Hammerschloß im Originalstil des 18. Jahrhunderts wieder hergestellt, so daß die Jahreszahl 1768 auch heute wieder Gültigkeit besitzt. Die Sanierungsarbeiten erstreckten sich über einen Zeitraum von mehr als 10 Jahren.